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WISSEN

Velutina in höheren Lagen

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Genetic and morphological variation of Vespa velutina nigrithorax which is an invasive species in a mountainous area (Yuno Do et. al., 2022)

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ABSTRACT

The yellow-legged hornet (Vespa velutina nigrithorax) is an invasive species in South Korea with negative economic, ecological, and public health impacts. We investigated genetic and morphological variation in the species populations on Mt. Jiri, the tallest mountain in South Korea. We hypothesized that a high-altitude would be negatively correlated with the genetic diversity of the hornet population, and hornet wing morphology would change with an increase in altitude. Our results showed that the genetic diversity of yellow-legged hornets did not decrease as altitude increased. Regardless of the altitude, the inbreeding coefcient was high at the newly colonized sites. A single genetic population occurred in the mountainous areas examined and gradually expanded its range. Wing morphology, especially shape, did not change with an increase in altitude or decrease in temperature. Although snow cover and cool temperatures at high altitudes could limit nest-building activities, they did not prevent the extension of the range of the species. Therefore, the yellow-legged hornet cannot be controlled naturally by climate or topography; combined approaches, including chemical control, nest removal, and bait-trapping techniques should be implemented.

Unsere Zusammenfassung

Die Vespa velutina dehnt ihr Verbreitungsgebiet im Gebirge aus, unabhängig von der Höhe. In der vorliegenden Studie wurden erwachsene Hornissen in Bergregionen in Höhnen von bis zu 1100 m über dem Meeresspiegel gesammelt. In Italien wurden erwachsene Hornissen in Höhen von 1200 m ü.NN gefunden, jedoch wurden die meisten Nester der Vespa velutina innerhalb von 700 m ü.NN gemeldet.
Die Vespa velutina kann in so großen Höhen beobachtet werden, weil ihr Koloniesuchradius größer als 700 m ist. Außerdem werden die Arbeiterinnen im Herbst, wenn die Nahrungssuche am intensivsten ist, an Orten gefunden, die relativ weit von ihren Nestern entfernt sind. Auch wenn die Schneedecke und kühle Temperaturen in den großen Höhen das Vorkommen der Art einschränken könnten.

Beispiel Schweiz, Berner Jura
Erste Sichtung 2023 der Vespa velutina auf 1000 m (Sekundärnest auf ca. 900 m ü. NN).

Die Hochtäler im Inneren des Jura sind vor allem im Winter deutlich kälter als im Schweizer Mittel. Im Winter herrscht häufig Frost, im Sommer gibt es heute schon bis in die höheren Regionen einige Sommertage. Die Niederschlagsmengen sind vergleichsweise hoch (in den höheren Lagen zwischen 100 und 170 mm pro Monat). Im Winter liegt vor allem in den erhöhten Lagen oft Schnee. Im Sommerhalbjahr treten recht häufig Gewitter mit großer Intensität und zum Teil mit Hagel und in ganz seltenen Fällen sogar Tornados auf.